Selbstsinn

Das Leben zeigt uns den Weg

Gelassenheit beginnt im Kopf

Ich habe die Wahl, ich kann rein mechanisch, den alten Denk- Gefühls- und Verhaltensmustern (Gewohnheiten) folgen. So passiert das, was immer schon passiert ist. Ich kann andererseits die "Automatik" bewusst abschalten und so lange auf "Handsteuerung" umschalten, bis durch zahlreiche Wiederholungen neue Gewohnheiten entsanden sind. Dies kann durch das ABC Denken umgesetzt werden !Es hilft auch wenn man die folgenden Regeln beachtet:

- Lebe im Hier und Jetzt ohne den Moment zu bewerten

- Lasse dich nie zu einer Handlung hinreissen

- Besiege Eile mit Langsamkeit

- Sei gelassen: Gelassenheit ist ein Prozess

- auf bekannte und unbekannte Situationen immer wieder so gelassen wie möglich (ABC Denken) reagieren

Wo einer glaubt Stärken zu haben, gerade da hat er seine empfindlichste Stelle, aufgrund seiner Angst, dass seine Stärke nicht erkannt werden könnte. 

Beispiel: Wenn der Dichter dichtet um der Dichtung Willen dann kann keine Angst aufkommen.

Wo kein Geltungsstreben ist, kann auch keine Angst sein, den dann ist die Entfaltung nicht auf Wirkung bedacht.

  

Gelassenheit:

Gott gebe mir die Gelassenheit,

Dinge hinzunehmen,

die ich nicht ändern kann

den Mut Dinge zu ändern,

die ich ändern kann

und die Weisheit, das eine vom andern zu unterscheiden. 

(Friedrich Christof Oetinger)

Realität: Wie stellen sie fest dass etwas real ist? Ihre Realitätsstrategie! Kennen sie sie?

Das ABC Denken beherrschen! (A=Action B=Beliefs C=Consequence) Link zu detaillierter Erklährung

Die Menschen handeln meistens nach dem AC-Denken

Es geschiet etwas (A) handle ich (C) meistens automatisch. 

Beispiel 1: das Auto vor mir bremst, ich bermse so schnell rasch als möglich dahinter auch. Dies geschiet "automatisch" quasi ohne Nachdenken.

Beispiel 2: Ein Mann stellt sich in einer Reihe von Anstehenden nicht hinten an sondern drängt vorn an 2-ter Stelle hinein. Ich ärgere mich darüber. Vielleicht gehe ich und beschwere mich bei der Person oder "haue ihm eine runter"

Beispiel 3: In einer Sitzung fühle ich mich angegriffen und "schlage"  zurück.  

 

Das ABC Denken

Wenn (A) geschiet: Ich frage mich nun wie kommen meine Gefühle zustande (B).

Ich gehe mit meiner Aufmerksamkeit in meine Gefühle. Was hat das mit mir zu tun, um was geht es eigentlich wirklich?

Was will ich selbst in dieser Situation haben oder sein, was will ich selber eigentlich wirklich? (z.B....mich ärgern?)

Ja (Inneres annnehmen was ich wirklich will, Identifikation)  (C) Was kann oder muss ich dazu tun, damit das Realität wird? ---> Tun!

Beispiel 1: das Auto vor mir bremst, ich bermse so schnell als möglich dahinter auch. Dies geschiet "automatisch" quasi ohne Nachdenken. Hier ist ABC denken nicht sinnvoll ja sogar gefährlich.

d.h. Wenn (A) geschiet müssen schnell agierende Mechanismen wirken  (C). Darum ist in diesem Beispiel das ABC nicht sinnvoll. 

Beispiel 2: Ein Mann stellt sich in einer Reihe von Anstehenden nicht hinten an, sondern drängt vorn an 2-ter Stelle hinein. Ich ärgere mich darüber!

Ich frage mich nun wie kommen meine Gefühle zustande (B). 

Ich gehe mit meiner Aufmerksamkeit in meine Gefühle. Was hat das mit mir zu tun, um was geht es eigentlich wirklich? Ich fühle mich schlecht ....  ....ärgere mich weil ich nicht gleich schnell bedient werde. ev finde ich diese Person hat keinen Anstand..

Was will ich selbst in dieser Situation haben oder sein, was will ich selber eigentlich wirklich? (will ich mich wirklich ärgern? Will ich mich beschwehren ?....?)  Ich will nur gemütlich einkaufen und lasse diesen Vofall einfach so wie er ist. Oder ich finde wenn ich mich bei der Person beschwere tut dies meiner Seele gut.

Ja (Inneres Annnehmen was ich wirklich will, Identifikation) Ja ich will mich beschweren.

Was kann oder muss ich dazu tun, damit das Realität wird? Tun (C) Ich beschwere mich bei der Person.

Beispiel 3: In einer Sitzung fühle ich mich angegriffen und "schlage"  zurück. Ich frage mich nun wie kommen meine Gefühle zustande (B). Ich gehe mit meiner Aufmerksamkeit in meine Gefühle. Was hat das mit mir zu tun, um was geht es eigentlich wirklich? Ich fühle mich schlecht ..ärergere mich, weil ich mich missachtet finde ev. finde ich mich überfordert. Was will ich selbst in dieser Situation haben oder sein, was will ich selber eigentlich wirklich? (Ich will Anerkennung für meine Arbeit.) Ja (Inneres Annnehmen was ich wirklich will, Identifikation) Ja ich will Anerkennung. Was kann oder muss ich dazu tun, damit das Realität wird? Tun (C) Ich stelle Fragen bis die Anderen bemerken welche tolle Leistung ich vollbracht habe und sie mir die Anerkennung geben. 

Bewusst sein: Ich muss nur 3 Dinge im Leben (Geburt, schlaf und wach sein, Tod)

ABC Denken