Die vier Gebote

Eine gute Basis das Leben zu geniessen sind die vier Gebote

 

  1. Liebe deinen Nächsten und die Natur, wie dich selbst
  2. Pflege Körper und Psyche (tägliche Hygiene und Training) und nutze deine Potentiale
  3. Lass los und geniesse
  4. Danke für die unendliche Freiheit im Denken und für alles, was du erhältst und dir widerfährt, denn dadurch sammelst du Erfahrungen und kannst lernen.

 

Die Navajo-Indianer erzählen sich eine wunderbare Geschichte.

Ein alter Mann aus dem Stamm sprach zu seinem Enkel: Manchmal habe ich das Gefühl, dass in mir ein Kampf tobt - ein Kampf zwischen zwei Wölfen. Der eine Wolf ist böse. Er ist der Wolf des Zorns und Neids, der Sorge, des Vorwurfs, der Gier, der Arroganz, des Selbstmitleids, der Schuld, der Ablehnung, der Minderwertigkeit oder Überlegenheit; der Angst der Heilwerdung von Körper und Seele, vor dem Erfolg und davor, dass das, was die anderen gesagt haben, wahr sein könnte; der Angst, in den Mokassins eines anderen zu laufen, um nicht mit seinen Augen sehen und seinem Herzen fühlen zu müssen, wie sich die Wirklichkeit aus seiner Sicht darstellt, so dass ich an hohlen Ausreden festhalten kann, die ich im Innern längst als falsch erkannt habe.

Der andere Wolf ist gut. Er ist der Wolf der Freude, des Friedens, der Liebe und Hoffnung, der Gelassenheit, Bescheidenheit und Güte, des Mitgefühls für jene, die mir geholfen haben, wenngleich ihre Bemühungen nicht immer perfekt waren, der Bereitschaft, mir selbst und anderen zu vergeben und zu erkennen, dass ich mein Schicksal selbst in der Hand habe. Nachdem der Enkel eine Weile über die Worte seines Grossvaters nachgedacht hatte, fragte er: «Sag mir Grossvater, welcher der beiden Wölfe wird nun gewinnen?» Und der alte Mann antwortete: «Der Wolf, den ich zu füttern beschliesse.»

Ein Mann kam zum Meister und fragte, was das Geheimnis eines erfolgreichen Lebens sei. Der Meister antwortete:

«Mach jeden Tag einen Menschen glücklich.»

Nach einer Weile fügt er hinzu:

«Selbst wenn dieser Mensch du selbst bist.»

Und noch ein wenig später:

«Vor allem, wenn dieser Mensch du selbst bist.»

Liebe deinen Nächsten und die Natur, wie dich selbst:

Es gibt grundsätzlich 2 Arten von Liebe, die unkonditionierte Liebe und die konditionierte Liebe. Konditionierte Liebe: Alle Menschen wollen geliebt werden und das kann man sehr gut anwenden, um bei einem Menschen etwas zu bewirken.

Beispiel: Die Mutter sagt: «Armin, wenn du Mami liebst, dann gehst du jetzt und holst mir Brot vom Beck»

oder «Mami liebt dich, wenn du zum Beck Brot holen gehst»

Ich liebe dich, wenn ….

Der Ehemann sagt: «Wenn du mich liebst dann kochst du mir heute Abend ein Filet»

Wenn du mich liebst, dann machst du x oder y.

Das führt oft zu Liebeskummer, wenn die Kondition nicht erfüllt wurde.

Unkonditionierte Liebe: Diese Liebe ist eine grosse Herausforderung und anspruchsvoll, d.h. nämlich jemanden zu lieben ohne Konditionen, Sie/Ihn zu nehmen wie Sie/Er ist. Was immer der andere Mensch tut, ich höre nicht auf Ihn/Sie zu lieben. Liebe und Dankbarkeit sind das Beste, um Lebensenergie zu erzeugen und mit allem um uns herum in Einklang zu sein.

Pflege Körper und Psyche (tägliche Hygiene und Training) und nutze deine Potentiale.

Wir haben einen Körper, der gebraucht werden will und in welchem ein Geist entwickelt wurde und immer weiterentwickelt wird, was der Hygiene und des Trainings bedarf, um die Potentiale zu nutzen.

Loslassen ist sehr wichtig, um alle körperlichen und geistigen Anspannungen loslassen zu können und einfach nur zu sein und das was ist zu geniessen. Achtsam sein: Sich selbst wahrnehmen, bei sich sein, auf sich hören, auf sich schauen, in der Ruhe die Reflexion finden. 

 

Dankbar sein ist ein Gefühl, das uns im Innersten wohltut. Dankbar sein für die unendliche Freiheit im Denken und dass wir diese Freiheit immer und überall geniessen können und dankbar sein für alles was wir erhalten und uns widerfährt, scheint vielleicht übertrieben, es gibt uns aber die energiespendende Sicht auf alles was passiert.